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Informationsblatt

 

 

WIR VON MWANA WANGE

Informationsblatt 1/2016


Editorial


Liebe Mitglieder, liebe Freunde,


Herzlich grüße ich Sie mit dem ersten Infoblatt 2016. Noch immer bewegt uns das Schicksal der vielen Flüchtlinge, die aus ihren Heimatländern vor Krieg, Terror und Hunger geflohen sind und immer noch fliehen. Eine Beendigung des Elends im Lager Idomeni ist nicht in Sicht.


So sollte uns neu bewusst werden, dass unser Engagement für die schulische Bildung der Kinder in Uganda erhöhte Bedeutung erhält, nämlich die, dass mehr und mehr Kinder dort in die Lage versetzt werden, ihrem eigenen Land aufzuhelfen, es weiter zu entwickeln, so dass auf diese Weise die Armut verringert wird und es gelingen kann, möglichst vielen Menschen in Uganda eine bessere Lebensgrundlage zu erwirken.


Wir konnten zum Jahresende 2015 eine große Zahl von Kindern aus der Förderung entlassen, die die Schule zumeist mit Erfolg abschließen konnten. Dies machte die Neuaufnahme vieler Kinder in die Schulförderung möglich.


Wir haben mehrere Menschen kennengelernt, die sich in unterschiedlichen Bereichen in Uganda engagiert haben, und konnten voneinander lernen.


In der Öffentlichkeit gelang es uns, in besonderer Weise auf uns aufmerksam zu machen, so dass wir dadurch schon am Beginn des Jahres zusätzliche Mittel einwerben konnten.


Lassen Sie sich zu den einzelnen Bereichen in diesem Blatt berichten und werden auch Sie nicht müde, von unseren Bemühungen weiterzuerzählen. Dafür herzlichen Dank!


Brigitte Schmeja
Vorsitzende

 

Finanzen 2015


Dank Ihrer großzügigen Spendenbereitschaft konnten wir im Jahr 2015 Einnahmen in Höhe von 40.605,06 € verzeichnen. Dieses ist im Vergleich zu 2014 ein Zuwachs von 28,7%!


Von der genannten Summe spendeten Einzelpersonen, Gruppen bzw. Institutionen 37.271,90 €. Stellvertretend für alle anderen möchten wir hier die St. Franziskus-Grundschule, die St. Mauritius-Sekundarschule und das St. Elisabeth-Gymnasium sowie die Katholische Studentengemeinde erwähnen, die uns schon seit Jahren nach besten Kräften unterstützen. Auch die Kollekte des gemeinsamen Gottesdienstes der Katholischen und der Evangelischen Studentengemeinde der Martin-Luther-Universität kam uns zugute.


Für unsere Weihnachtsspendenaktion "Schulrucksäcke" wurden bis zum Jahresende 3.690,- € gespendet. Dieses Geld ist bereits in Uganda. Die Schulrucksäcke können gekauft und dann von den Mitgliedern und Freunden unseres Vereins, die im August dieses Jahres nach Uganda fahren, persönlich überreicht werden.


Weitere Gelder wurden durch verschiedene Aktivitäten eingeworben. So waren wir z.B. jeweils mit einem Informationsstand beim Sachsen-Anhalt-Tag in Köthen, beim Familiensonntag auf dem Petersberg und bei der Interkulturellen Woche in Halle vertreten. Wie in den beiden vergangenen Jahren kochte Propst Hentschel anlässlich des Fastenessens eine sehr schmackhafte Suppe.


All die Engagements erbrachten uns Einnahmen von insgesamt 926,30 €.


Im vergangenem Jahr wurden 2.406,86 € als Verkaufserlöse erzielt. Davon entfielen 1.292,- € auf den Verkauf des Fotokalenders 2016, der – wie schon im Vorjahr – dankenswerter Weise von Frau Mechthild Jorgol gestaltet und finanziert wurde. Auf dem Weihnachtsbasar der Halleschen Behindertenwerkstätten in Lettin und an den Weihnachtsverkaufsständen in der Propstei- bzw. in der Moritz-Kirche konnten wir Artikel für 1.114,86 € verkaufen.


Durch die hohen Einnahmen im letzten Jahr waren wir in der Lage, 26.424 € als Schulgeld nach Uganda zu überweisen. Darüber hinaus übernahmen wir zu Beginn des Jahres 2016 weitere Kinder in die Schulförderung.


Die anlässlich unserer Weihnachtsspendenaktion 2014 eingegangenen Gelder in Höhe von 3.759.- € wurden vollumfänglich zur Herstellung von Kinderschuhen in Masaka und Hoima nach Uganda gesandt. Die Kinder tragen voll Stolz die neuen Schuhe.


Unserer Partnerorganisation, der Generous Maria Foundation in Masaka, stellten wir für die Kosten, die ihnen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben entstehen, 1.000 € zur Verfügung.


2015 benötigten wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit nur 723 €. Diese geringe Summe war möglich, da einige Mitglieder und Freunde von Mwana Wange auf die Erstattung ihrer Auslagen in Höhe von insgesamt 1.811,63 € verzichtet haben.


Für die großzügige und anhaltende Förderung "unserer" Schulkinder in Uganda bedanken wir uns recht herzlich! Die von Ihnen unterstützten Kinder sind – wie sie immer in Gesprächen und Briefen betonen – überglücklich, eine Schulbildung erhalten zu können, und lernen mit großem Eifer.


Gisela Peters

 

"Better education for a better life - Neues von unseren Kindern"


Noch immer ist es nicht jedem Kind in Uganda möglich, eine Schule zu besuchen. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Einige Familien sind so arm, dass viele Kinder ihren Eltern bei der Feldarbeit helfen müssen. Das Wenige, was die Familien haben, reicht gerade so fürs Überleben. Einen Schulbesuch zu finanzieren, ist daher unmöglich. Für diese Kinder ist die Chance auf ein besseres Leben so gut wie aussichtslos.


Kinder, die die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen, müssen oft große Strapazen auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. In weiten Landesteilen gibt es zu wenig Schulen und der Weg zur nächsten Schule ist sehr weit. Schulbusse gibt es nicht und nur einige Kinder haben als Transportmittel ein Fahrrad. Vor der Schule müssen die Kinder noch allgemeine Pflichten innerhalb der Familie erfüllen. Sie holen Wasser, sammeln Feuerholz oder erledigen Feldarbeiten. Der Unterricht findet in Klassen bis zu 100 Kindern statt. Dicht gedrängt sitzen sie auf den Schulbänken oder auf dem Boden. Die Schulen sind teilweise in einem sehr maroden Zustand, so dass der Unterricht auch schon mal unter freiem Himmel stattfindet. Trotz dieser Situation gehen die Kinder gern in die Schule. Sie wissen, dass ein Schulabschluss ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Lebenssituation und das Leben ihrer Familie wesentlich zu verbessern.


Durch die Hilfe und Unterstützung zahlreicher Freunde und Sponsoren unseres Vereins können wir zurzeit 146 Kindern einen Schulbesuch ermöglichen. Ende 2015 haben 15 Kinder planmäßig die Schule abgeschlossen. 2016 wurden bisher 26 Kinder neu in die Förderung aufgenommen.


Vielen Dank an alle Freunde und Sponsoren unseres Vereins für ihre Treue und Unterstützung.


Conny Jeckstiess

 

Schützen Sie, was Sie schätzen


Mit diesen Worten wirbt ein großer Software-Hersteller für seine Produkte: Programme, die den eigenen Computer vor Schaden durch fremde, ungewollte und böswillig von anderen installierte Programme schützen sollen.


Mit diesen Worten haben wir unsere Weihnachtsspendenaktion 2015 überschrieben. Uns ging es dabei jedoch nicht um Computersoftware. Vielmehr baten wir Mitglieder und Freunde von Mwana Wange e.V. um Unterstützung beim Kauf von Schulrucksäcken: einfache Rucksäcke aus strapazierfähigem Material, nicht zu groß für kleine Kinderrücken, aber groß genug für Schulbücher, Hefte und Stifte. Und vielleicht ist auch noch genügend Platz für die Dose mit dem Matokebrei, dem Essen für die große Pause.


Bis Redaktionsschluss sind insgesamt 3.950 € eingegangen. Dazu kommt noch das Geld vom Neujahrskonzert in der Franziskusschule. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, allen von uns geförderten Kindern im August einen Schulrucksack übergeben zu können. Und sicher reicht das Geld auch noch für die Kinder in Father Roberts Kyakajaaka Primary School bei Hoima.


Dagobert Glanz

 

Benefizkonzert in der Franziskus-Grundschule


Die St. Franziskus-Grundschule hat sich auch an unserem Weihnachtsmailing beteiligt. Mit einem Benefizkonzert haben die kleinen Franziskaner die Finanzierung der Rucksackaktion unterstützt. Wochenlang wurde geprobt und geübt und das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem hören lassen. Es war ein gelungenes Konzert und die Besucher honorierten es mit einer Spende von 271,71 Euro für unseren Verein. Vielen Dank den kleinen, talentierten Musikern und dem Elternchor der Schule für dieses große Engagement.


Conny Jeckstiess

 

Länderabend des Lions Club Halle an der Saale


Ein ganz unerwarteter Anruf von Herrn Prof. Dr. Schmidt – Honorarkonsul der Republik Uganda für die neuen Bundesländer – versetzte mich in leichte Aufregung. Herr Prof. Dr. Schmidt ist Mitglied des Lions Clubs Halle an der Saale, der in jedem Jahr Spenden für soziale Projekte zur Verfügung stellt. Zwei Vertreter unseres Vereins – so erhielt ich zunächst die telefonische Nachricht - wurden als Gäste zum diesjährigen Länderabend eingeladen.


Der Grund hierfür stellte sich sofort heraus: der Abend sollte dieses Mal den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Land Uganda näher bringen. Dazu waren vom Lions Club der Botschafter Ugandas aus Berlin mit seiner Mitarbeiterin eingeladen sowie ugandische Tänzerinnen, die für das kulturelle Programm des Abends sorgen sollten. Auch wir wurden darum gebeten, unsere Arbeit in Uganda kurz vorzustellen. Eine kleine Powerpoint-Präsentation, die dafür vorbereitet war, kam leider nicht zum Einsatz.


Der Abend fand im großen Festsaal des Dormero, Kongress- und Kulturzentrum Halle, am 19. Februar statt. Gespannt begaben wir, Herr Glanz und ich, uns am betreffenden Abend dorthin. Über 200 Personen ließen sich dieses Fest nicht entgehen. Alle waren sehr festlich gekleidet.


Nach der Begrüßung aller Gäste durch den Präsidenten des Lions Club, Herrn Prof. Joachim Dimanski, und einer Rede des Honorarkonsuls legte S.E. Herr Marcel Robert Tibaleka, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Uganda, die geschichtliche Entwicklung Ugandas in den letzten rund 6o Jahren dar und betonte sehr die Bemühungen um Frieden innerhalb des Landes und in seinem Umfeld.


Es gab ein reichhaltiges, auch mit afrikanischen Speisen ausgestattetes Buffet. Nach dem wohlschmeckenden Essen traten die Tänzerinnen auf; am späteren Abend animierten sie auch einige Gäste zu zeigen, ob auch sie nach afrikanischen Rhythmen zu tanzen in der Lage waren. Auch wir konnten – leider nur mit Worten - unsere Arbeit bekannt machen.


An unserem Tisch hatten wir interessierte Gesprächspartner, von denen einige sogar Afrikakontakte hatten. So gab es einen regen Austausch und viele interessierte Fragen zu unserer Arbeit und unseren Erfahrungen.


Es war für uns - und ich denke für alle Anwesenden – ein gelungener, froher Abend.


Natürlich sind wir auch gespannt, über welche Spendensumme wir uns für unsere Kinder in Uganda freuen dürfen.


Brigitte Schmeja

 

Weihnachtsbasare 2015


Die Weihnachtsbasare unseres Vereins "Mwana Wange" in den Halleschen Behindertenwerkstätten (HBW) und in der Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth sind mittlerweile zur Tradition geworden.


Von den Mitarbeitern der HBW und deren Angehörigen wurden wir schon erwartet, diesen Eindruck hatte ich, als wir unseren Stand mit selbst gebastelten Adventssternen, Adventsgestecken und in diesem Jahr viel selbst hergestellten Marmeladen und Konfitüren aufbauten. Besonders die leckeren Marmeladen und Konfitüren erfreuten sich einer großen Nachfrage.


Es ist nicht das reine Verkaufsinteresse, das im Mittelpunkt steht, immerhin brachten beide Basare den Betrag von 1.114,86 € ein, sondern hier ergeben sich auch viele Gespräche über unsere Arbeit als Verein in Uganda. Vom diesjährigen Standpersonal war jeder schon in Uganda und so konnten Fragen über Finanzen, Kinder, Land und Leute vor Ort gut beantwortet werden.


Im Namen der Schulkinder in Uganda möchte ich allen Spendern, den Marmeladenköchinnen und den Sternenbastlerinnen sowie dem Standpersonal danken, die mit ihren Zuwendungen, ihrer Arbeit und ihrer Zeit geholfen haben, diesen ansehnlichen Betrag zu ermöglichen.


Webale Nnyo – Dankeschön


Siegfried Kalski

 

Leipzig trifft Uganda


Zu einem Vortragsnachmittag im Leipziger Zoo zum Thema "Uganda – the Pearl of Africa" hatte der Honorarkonsul der Republik Uganda, Prof. Nikolaus M. Schmidt, gemeinsam mit dem Leipziger Zoodirektor, Prof. Jörg Junhold, am 16. November eingeladen. Der Botschafter der Republik Uganda, S.E. Marcel R. Tibaleka, berichtete über die Entwicklung des ostafrikanischen Landes und die Bemühungen zum Schutz der einzigartigen Flora und Fauna Ugandas.


Der Direktor der Uganda Wildlife Authority, Dr. Andrew Seguya, sowie der Tourismusbeauftragte, Raymond Engena, ergänzten die Ausführungen des Botschafters aus Sicht ihrer jeweiligen Arbeitsbereiche. Sie berichteten über nennenswerte Erfolge z.B. beim Schutz der Berggorillas, von deren Gesamtpopulation 50 Prozent in Uganda lebt. Dabei ginge es vor allem darum, die Lebensräume zu schützen und die Bevölkerung z.B. in die Betreuung und Versorgung von Touristen einzubinden. Nur so könne auf Dauer das friedliche Miteinander von Tieren und Menschen gelingen, können touristische Möglichkeiten ausgebaut und Entwicklungsprojekte vor Ort vorangetrieben werden.


Dagobert Glanz

 

 

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Download Flyer

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Flyer 2011
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