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Informationsblatt

 

 

WIR VON MWANA WANGE

Informationsblatt 2/2017


Editorial


Liebe Mitglieder, liebe Freunde,


Und schon wieder ist nach einem heißen Sommer der Zenit des Jahres bereits einige Zeit überschritten und der Herbst hat sich eingestellt.


Herzlich grüße ich Sie mit diesem 2. Informationsblatt 2017. Ein arbeitsreicher Sommer liegt hinter uns, in dem uns nicht nur fortlaufende Nacharbeiten zum vorjährigen Uganda-Besuch, sondern auch die Aufnahme neuer Kinder in die Schulförderung, die Prüfung einzelner Förderungen einer Berufsausbildung, das Projekt des Klassenzimmerbaues für die St. Mary's Primary School in Kyakajaaka und die Vorbereitung kleinerer Projekte in Anspruch nahmen.


Wir sind mit mehreren Gruppen bzw. Vereinen, die auch in Uganda tätig sind, vernetzt, und es gibt junge Menschen, die sich für unser Projekt in Uganda interessieren.


Am 29. September - innerhalb der Interkulturellen Woche – haben wir das erste Mal ein Benefiz-Konzert für die Förderung unserer Schulkinder in Uganda gewagt. Wir danken dem Chor "VocHALes" sehr für seine Bereitschaft, Zeit zur Verfügung zu stellen, um für dieses Anliegen zu singen.


Ihnen allen danken wir für Ihre fortlaufende Unterstützung, die unsere Arbeit so kontinuierlich und umfangreich möglich macht. Ihnen eine gute Zeit!


Brigitte Schmeja
Vorsitzende

 

Interkulturelle Woche 2017


Wie in jedem Jahr, so auch dieses Mal in der letzten Septemberwoche, und zwar vom
25. - 30. 9., fand die Interkulturelle Woche statt. Unser Verein war an drei Veranstaltungen dieser Woche maßgeblich beteiligt: an der Eröffnung auf dem Marktplatz, an dem ökumenischen Gottesdienst und am Freitag verantworteten wir erstmalig ein Benefizkonzert zugunsten der Förderung "unserer" Schulkinder in Uganda.


Zunächst ein paar Worte zur Bedeutung der Interkulturellen Woche. In dieser Zeit stellt sich in Halle das Netzwerk der Migrantenorganisationen vor, sie zeigen Spezifisches aus ihrer jeweiligen Kultur, das besonders im Bühnenprogramm zum Marktfest. Auch weisen die Stadt und andere Institutionen, die Migranten und Flüchtlingen bei der Integration behilflich sind, auf ihre Leistungen (z.B. Sprachkurse, Jobangebote und Möglichkeiten zur Berufsfindung) hin.


Außerdem sind immer einige Vereine am Markt vertreten, die in entsprechenden Herkunftsländern Hilfen anbieten, wie Kindernotdienste, Malteser, bestimmte Schulen, die eine Partnerschaft pflegen – und unser Verein Mwana Wange. Die verschiedenen Institutionen und Vereine boten im Verlauf der Woche Veranstaltungen zu bestimmten Themen an, sodass die Besucher zu einem bunten Programm eingeladen wurden.


Bei uns auf dem Marktstand gab es einige intensivere Gespräche, u.a. mit einer potentiellen Dauerspenderin. Wir sind gespannt. Leider war das Wetter regnerisch, so dass wir unser beliebtes Afrika-Puzzle nicht einsetzen konnten.


Der ökumenische Gottesdienst wurde gestaltet von den Vertretern dreier Gemeinden: der evangelischen Johannesgemeinde, der armenischen Gemeinde und unserer katholischen Pfarrei St. Mauritius und Elisabeth. Für die Musik sorgte die Band der Katholischen Studentengemeinde. Unter vielen anderen nahmen auch die Integrationsbeauftragte und der Studentenseelsorger teil.


Das Thema des Gottesdienstes war "Christus der Weinstock, wir die Reben" (Joh. 15). Wir pflanzten während des Gottesdienstes drei Rebstöcke im Garten an der Moritzkirche und saßen nach dem Gottesdienst noch zu Gespräch und Imbiss beieinander.


Am Freitag dieser Woche wagten wir uns erstmalig an die Organisation eines Benefizkonzertes. Der Chor VocHALes unter der Leitung von Frithjof Eidam hatte sich bei unserer Anfrage sofort bereit erklärt, für unser Projekt in Uganda zu singen. Der Titel des Konzertes lautete: "Verleih uns Frieden!". So wurden Werke von H. Schütz, Mendelssohn Bartholdy, Lotti, Bennet, Orlando di Lasso u.a. aufgeführt.


Alle, die gekommen waren, konnten sich an den wunderschönen Stimmen und Werken erfreuen, die Sängerinnen und Sänger wurden mit viel Applaus und drei Zugaben entlassen.


Wir danken dem Chor dafür sehr herzlich.


Brigitte Schmeja

 

Neues von unseren Kindern


Ganz anders als für Kinder in Deutschland, ist es für ugandische Kinder noch immer keine Selbstverständlichkeit, zur Schule zu gehen. Das hat verschiedene Gründe. An den staatlichen Grundschulen muss mittlerweile zwar kein Schulgeld bezahlt werden, aber die Kinder brauchen Schulmaterial, Bücher und Schuluniformen, die von den Eltern angeschafft werden müssen. In einigen Regionen gibt es zu wenige staatliche Schulen. Aber an den privaten Schulen wird Schulgeld erhoben, da diese nicht vom Staat unterstützt werden. Das stellt viele Familien vor eine große Herausforderung.


Derzeit werden 166 Kinder über unseren Verein gefördert. Sie müssen sich keine Sorgen darüber machen, wie sie das Schulgeld für den nächsten Term aufbringen können. Ihre Dankbarkeit darüber zeigen sie uns, wenn wir alle zwei Jahre nach Uganda fahren. Oder sie drücken es in Briefen an die Sponsoren aus. Es ist für sie keine Selbstverständlichkeit in der Förderung zu sein und sie sehen es als Chance, einen guten Schulabschluss zu erreichen oder um eine Berufsausbildung zu beginnen.


Auch wir wissen es zu schätzen, was unsere Sponsoren leisten, um Josephine, Patric, Agnes, Godfrey, Moses, Bruno, Gilbert, Pauline, Racheal, Justine, Gertrude und all den anderen Kindern in Uganda eine Perspektive zu geben.


Webale nyo! Vielen Dank!


Conny Jeckstiess

 

Die Kinder Ugandas - Die Welt zu Gast in Luthers Heimatstadt


Wie zu jedem Sachsen-Anhalt-Tag, waren wir von Mwana Wange auch im Juni 2017 in Eisleben mit unserem Informationsstand vertreten. Und wie in jedem Jahr durften wir in gut bekannter Nachbarschaft im Ökumenischen Kirchendorf mit den Passanten ins Gespräch kommen. Da wir direkt neben der St. Andreaskirche standen, waren unsere Besucher im Reformationsjahr z.T. auch international. Die Gesprächspartner konnten sich über die aktuelle Situation in Uganda kundig machen und unsere Arbeit kennenlernen. Davon wurde rege Gebrauch gemacht.


Das Wetter forderte uns mit all seinen Facetten heraus. Am ersten Tag böiger, kalter Wind, sodass wir nicht nur einmal alle unsere Utensilien gut festhalten mussten. Am zweiten Tag meinte es dann die Sonne so gut mit uns, dass einige bereits den Schatten suchten.


Die vorbereiteten Bastel-angebote konnten deshalb leider nicht so gut angenommen werden. Aber das große Afrika-Puzzle war wie immer ein Magnet für Groß und Klein. Der Austausch mit den Standbesuchern ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Vielleicht möchten auch Sie einmal als Standbegleiter tätig werden. Wir freuen uns jederzeit über Mitstreiter.


Silvia Kastler

 

Eine neue Schule entsteht


In unserem letzten Infoblatt 1/2017 konnten wir über die Pläne zum Neubau eines Klassenzimmers an der St. Mary's Primary School im Dorf Kyakajaaka unweit von Hoima berichten. Die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein des Lions Clubs Halle an der Saale, durch die Schülerinnen und Schüler der Halleschen St.-Franziskus-Grundschule und durch viele andere hatte den Neubau ermöglicht. In unseren Infoblättern hatten wir davon berichtet. Leider konnten wir weder bei der Grundsteinlegung dabei sein, noch den Baufortschritt mit eigenen Augen verfolgen. Doch wir stehen in engem Kontakt zu Father Robert Mugisa, der immer wieder Fotos vom Fortgang der Arbeiten schickt.


Mancher unter Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wird sich beim Anblick der Fotos an den eigenen Hausbau erinnern. Worte wie Streifenfundament, Bodenplatte, Fenstersturz und Dachbinder kommen da wieder in den Sinn.


Inzwischen ist der Bau vollendet. Es fehle nur noch der Außenanstrich, schrieb Father Robert in seiner letzten E-Mail. Aber schon jetzt sei das neue Klassenzimmer das schönste in der ganzen Region. Kinder, Eltern und natürlich auch die Lehrer seien "extremely happy".


In wenigen Tagen soll die offizielle Übergabe erfolgen, und wir freuen uns jetzt schon auf die Fotos von diesem Ereignis. Im August nächsten Jahres ist es dann endlich soweit und wir dürfen bei unserem Besuch in Uganda das neue Klassenzimmer selbst in Augenschein nehmen. Wir freuen uns auf die Begegnung mit den Kindern in Kyakajaaka und werden ihnen von ihren "Mitschülern" aus der St.-Franziskus-Grundschule in Halle berichten.


Dagobert Glanz

 

Petersbergsonntag


Unser Verein, Mwana-Wange, war am 17.09.2017 beim Dekanatstreffen der katholischen Gemeinden aus Halle auf dem Petersberg mit einem Informationsstand vertreten. Nach dem Gottesdienst gab es in der Kirche viele interessante Gespräche, die dann auch im Garten fortgesetzt werden konnten. In den Gesprächen und Begegnungen habe ich bemerkt, dass wir als Verein, der in Uganda Schulkinder unterstützt, in Halle gut wahrgenommen werden. Diese gute Wahrnehmung wünsche ich unserem Verein auch für die Zukunft.


Siegfried Kalski

 

Nachruf


Die Nachricht vom Tod unseres Mitglieds, Frau Gerda Modry, hat uns traurig gemacht. Frau Modry war Gründungsmitglied unseres Vereins und hat unsere Arbeit viele Jahre still und zuverlässig, und mit besten Kräften, unterstützt.


Wir werden das Andenken an Frau Modry in unserer Arbeit bewahren.


Der Vorstand

 

 

Download Informationsblatt 2/2017

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Archiv Informationsblatt

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